Schritt 2 – Der Bodengrund im Aquarium

Der Bodengrund spielt eine ausschlaggebende Rolle im Aquarium. Als Neuling unter den Aquarianern denkt man hierbei vielleicht nur an den optischen Effekt. Ein Aquarium ohne Sand bzw. Kies würde schließlich äußerst komisch aussehen. Jedoch geht es hier um weitaus mehr: der Bodengrund ist essenziell für das biologische System im Becken.

Zum einen dient er dazu, eine gewisse Ähnlichkeit zum natürlichen Lebensraum der Fische zu geben. So fühlen sich deine schwimmenden Schützlinge gleich etwas heimischer. Außerdem nutzen sie ihn zur Orientierung, zum Schutz und auch zur Nahrungssuche. Einige Fische durchwühlen ihn regelrecht danach. Das ist dann wiederum natürlich für dich schön anzusehen.

Zum anderen bietet er selbstverständlich Halt für die Pflanzen im Aquarium. Irgendwie logisch. Ohne Bodengrund wäre es ziemlich schwer mit den Pflanzen. Einfach reinstellen geht schließlich nicht.

Desweiteren dient er auch der Bakterienbildung und damit auch der Sauberkeit. Das wiederum geht einher mit dem Überleben der Fische. Ohne Bakterien würden die Nitritwerte schnell in ungeahnte Höhen schießen und die Fische würden ziemlich leblos durch das Wasser treiben. Grundvoraussetzung dafür ist ein Bodengrund, der in seiner Beschaffenheit so ist, dass das Wasser ihn gut durchfließen kann. Hierbei allerdings gilt: je durchlässiger, desto pflegeaufwendiger für den Aquarianer. Klassischerweise nimmt man dafür Kies oder Sand.

Worauf muss man beim Einbringen des Bodengrunds achten?

  • Reinige ihn zuerst mehrmals und v.a. gründlich. Verwende dazu wieder ausschließlich Leitungswasser.
  • Danach geht es daran, ihn ins Becken zu bringen. Kippe jetzt aber auf keinen Fall einfach alles komplett in das Aquarium. Das würde schnell zu Schäden führen. Gib ihn stattdessen portionsweise und vorsichtig in das Becken.
  • Er sollte mindestens 5 cm hoch sein. Bei großen Becken kann es auch ruhig mehr sein. Üblicherweise macht man den Grund im hinteren Teil etwas höher und wird dann nach vorne etwas flacher. Das hat einerseits einen ganz schön anzusehenden Tiefeneffekt und ist andererseits auch praktisch, da man die großen Pflanzen eher im hinteren Teil des Aquariums ansiedelt und diese einen etwas mehr Kies bzw. Sand bevorzugen.

 

Der Bodengrund sollte sich nun im Aquarium befinden. Im nächsten Schritt erfährst du, was es mit Höhlen auf sich hat und was du dabei beachten musst.

Schritt 3- Höhlen

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