Wasserhärte

Die Wasserhärte ist neben der Sauberkeit und dem pH-Wert der wichtigste Messwert in einem Aquarium. Er gibt die Härte des Wassers an, sprich die Anzahl der im Wasser gelösten Ionen (z.B. Kalzium, Magnesium). Er wird in 2 Kategorien und 3 Stufen unterteilt:

Kategorien

  • Karbonhärte (dKH)
  • Gesamthärte (dGH)

Stufen

  • weich: bis 8 dGH
  • mittelhart 8-16 dGH
  • hart > 16 dGH

Die verschieden Fischarten haben jeweils andere Anforderungen an die Wasserhärte. Daher solltest du dich bereits im Vorfeld genau informieren, wie es deine Schützlinge am liebsten haben. Sie haben geringe Toleranzen gegenüber Abweichungen des Wertes. Daher ist eine regelmäßige Überprüfung unabdingbar und lebenswichtig für deine Fische, da du so bei eventuellen Abweichungen schnell eingreifen kannst. Dazu eignet sich am besten ein elektronisches Messgerät.

Senkung der Wasserhärte (weicher)

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder eine Enthärtung des Wassers mithilfe eines Ionenaustauschers oder eine Filterung über Torf.

 

Anhebung der Wasserhärte (härter)

Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Verwendung eines kalkhaltigen Filtermaterials oder durch die Zugabe von Kalzium- oder Magnesiumsulfat.

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